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Das KI-Vokabular · 04 Mit KI bauen

Was ist Vibe Coding?

Software bauen, indem du einer KI beschreibst, was du willst, und ihren Code übernimmst, ohne ihn wirklich zu lesen.

Einstieg

Vibe Coding heißt: Du beschreibst eine App in normaler Sprache, lässt einen Coding Agent oder ein KI-Tool den Code schreiben und beurteilst nur, ob das Ergebnis zu funktionieren scheint. Den Code selbst prüfst du nicht. Der Begriff wurde 2025 populär, als Tools es auch Menschen ohne Programmierkenntnisse ermöglichten, an einem Nachmittag funktionierende Software zu bauen.

Für Prototypen, interne Tools und Experimente ist das hervorragend. Riskant wird es, wenn das Ergebnis mit echten Kundendaten, Zahlungen oder Sicherheit zu tun hat, denn niemand hat geprüft, was der Code tatsächlich tut. Sobald etwas wichtig wird, braucht es ein richtiges Review, Tests und einen Human in the Loop.

Warum es für dich wichtig ist

Mit Vibe Coding testest du eine Idee, bevor du Geld für Entwickler ausgibst. Außerdem sprichst du präziser mit deinem Tech-Team, weil du selbst schon etwas gebaut hast.

Own it

Bewahre, was du baust, in deinem eigenen Repository auf und nicht nur im Konto eines Tools. Und kenne die Grenze: Einen Prototyp darfst du frei „viben“. Ein Produkt, auf das sich Menschen verlassen, braucht jemanden, der den Code versteht.

Woher es kommt

Andrej Karpathy, Mitgründer von OpenAI, prägte den Begriff am 2. Februar 2025 in einem Post auf X. Er beschrieb damit ein Programmieren, bei dem man sich „ganz den Vibes hingibt“ und kaum noch auf den Code schaut. Der Ausdruck verbreitete sich so schnell, dass das Collins English Dictionary „vibe coding“ zum Wort des Jahres 2025 kürte (Wikipedia).

Verwandt

Coding AgentPrototypRepositoryDeploymentHuman in the Loop

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